Die Ecknach: Gräben und Moore |
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Lebensraum Gräben und Moore Gräben wurden ursprünglich angelegt, um Moore und Nasswiesen zu entwässern und dadurch nutzbar zu machen. Heute sind Gräben wertvolle Rückzugsgebiete für Schmetterlinge, Libellen, Vögel, Frösche und Molche, Kleinfische wie Bitterling und Stichling und für eine bunte Pflanzenwelt. Gräben wachsen rasch zu und müssen daher von Zeit zu Zeit geräumt werden, damit das Wasser wieder abfließen kann. Werden die Ufer abgeflacht, so bieten Gräben zusätzlichen Lebensraum. Durch zeitweises Anstauen der Gräben werden die moorigen Feuchtflächen erhalten. Umsetzung im Projekt Ecknachtal Von 2002 bis 2004 wurden in Tödtenried auf ca. 5 ha zusammenhängenden Feuchtflächen des Landkreises, der Gemeinde Sielenbach und des Bundes Naturschutz Gräben aufgeweitet. Jeweils in der Mitte und am Ende wurden zur Regulierung des Wasserstandes gebogene Rohre eingebaut. Vor der Mahd kann so das Wasser durch Entfernung des "Stöpsels" abgelassen werden. Abflachen der Grabenränder im Jahr 2004 ... ein gutes Jahr später
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. Januar 2008 )
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